Saturday, 20 July 2013

Aus dem Leben erzählt

Wie verbringen wir unsere Freizeit?

Bericht Sibylle:

Mit unseren beiden Mountainbikes sind wir  öfters an den Wochenenden und Christian teilweise auch nach getaner Arbeit am Abend unterwegs. Daniel, unser WG- Genosse begleitet uns manchmal auf unseren Entdeckungstouren rund um Rundu. Es geht nicht hoch hinaus, aber die Sandpartien sind auch nicht zu unterschätzen. Gottlob gibt es immer wieder Pausen, da Platten hier in Afrika zum Velofahren gehören. 



Eine andere Freizeitbeschäftigung sind Spaziergänge auf der Flussebene des Kavangos, an der Grenze zu Angola. Zwischen kleinen Restwasserseen begegnen wir immer wieder Einheimischen, die in kleinen Gärtchen Gemüse anbauen. Oft können wir Frauen mit ihren Kindern beim Waschen beobachten oder spielende Jungs beobachten, die auf den riesigen Sandplätzen Fussball spielen. Auch unsere "Studentinnen" waren vom Leben am Fluss begeistert und Ipo (Sekretär von der Inspektorin von Christian) war der perfekte Reiseführer. 



Wie viele von euch wissen, können wir in einer Woche in ein wunderbares Haus umziehen. Zum Abschied vom Haus in Queenspark haben wir unsere neuen Freunde eingeladen und die Geduld unserer Nachbarn nochmals so richtig mit einem lauten Fest getestet. Auf dem Feuer haben wir zwei verschiedene Risottos gekocht und dazu gab es verschieden Salate. Der einzige, der nicht verstehen konnte, dass wir kein Fleisch servieren war Joseph. Für ihn und für  viele Namibier ist ein Fest ohne Fleisch nicht vorstellbar.

Was wir aber gerne von den Afrikaner übernehmen, ist ihre Freude an der Musik und am Tanzen. So haben wir auch eine Openair-Bühne aufgestellt und im Sand wild getanzt. Die Musik reichte von afrikanischer Musik über traditionelle Schweizermusik bis internationalem Pop und Rock. Kleine Anmerkung der Redaktion: Unsere Männer haben viel intensiver das Tanzbein geschwungen als die Frauen!!! 

Um ein bisschen Abstand zu haben, geniessen wir so alle 6 bis 8 Wochen einen Abstecher zu den Wildparks in unserer Umgebung. Schon bestens bekannt sind wir bei den Besitzer der Nunda-Lodge. Die zwei Stunden Autofahrt sind gut an einem Freitagnachmittag machbar und schon können wir die Wildnis Afrika geniessen. Der Zeltplatz liegt direkt am Fluss und die Hippos sind aus nächster Nähe beobachtbar. Ihr Konzert in der Nacht ist legendär und lässt einem mit allen Sinnen Afrika geniessen. 



Die Hippos von ihrer besten Seite auf einem vom der Lodge organisiertem Bootstrip. 



Legendär sind auch die wunderbaren Sonnenuntergänge und Abendstimmungen. Mit einem Feuer lässt sich bis spät in die Nacht die Natur am Fluss geniessen. 



Natürlich darf dabei ein Abstecher zum Mahango-Gamepark nicht fehlen. Speziell jetzt, im Winter, sind viele Tiere auf das dortige Wasser angewiesen und können aus nächster Nähe beobachtet werden.



Zum Schluss noch ein Bild für Nichtzelter: Diese Lodge lässt keine Wünsche offen. Ob ein Trink bei Sonnenuntergang auf der fantastischen Terrasse, einem feinen Essen im Speisesaal, ein Sprung in den Swimmingpool oder der Genuss von einem eigenen Häuschen mit offenen Bad, alles ist in hier möglich!!!










No comments:

Post a Comment