Unser Freund Daniel hatte die blendende Idee, auf seinem Grundstück ein traditonelles Haus im Kavang-Stil zu bauen. Er möchte dieses "Embo" gerne als Gästezimmer verwenden.
Als Baumeister organisierte er Franz, den Rasta-Man, welchen wir schon einmal in einem Block vorgestellt hatten. Rasta, der Alleskönner, machte sich mit viel Eifer an das Werk und hatte zuerst einmal zu Sorgen, dass genügend Riedgras für das Dach vorhanden war. Da so eine Hütte aus nur natürlichen Materialien gebaut wird, muss das Gras auf dem Dach ca. nach 3 Jahren wieder erneuert werden.
Nachdem Rasta den Unterbau fertiggestellt hatte, wurde das Dach mit Ried abgedeckt. Trotz brennender Sonne und heissen Temperaturen lies sich Rasta viel Zeit dabei, da er ein absoluter Perfektionist ist. Er begründete es damit, dass das Dach auch jedem Gewitter und Sturm standhalten muss, was uns wieder überzeugte.
In einem nächsten Schritt war unsere Muskelkraft gefragt. Da so ein Dach mit Holzgestell sehr schwer ist, braucht es ca. 12 kräftige Männer die es anheben, damit die Seitenpfähle darunter aufgestellt werden können. Gesagt, getan, eine lustige Truppe hat sich am Morgen um 8.00 Uhr bei Daniel versammelt. Nach ein paar Gutzi und Aufwärmübungen waren alle einsatzklar.
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| People-Power à la Kavango |
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| und hoppla........ |
| Der stolze Haubesitzer half auch tatkräftig mit.... |
| Und ja nicht mehr loslassen... das Ganze war noch sehr instabil, bis die Seitenpflöcke richtig platziert waren |
| und es hält!!!! |
Geschafft! Nach viel Schweiss und Muskelanspannung stand das Dach auf den vorgesehenen Pfählen und war stabil verankert. Wir waren sehr stolz, dass wir das mit gemeinsamer Kraft erreicht hatten.
Inzwischen sind die Seitenwände im Riegelhausstil ;-) konstruiert. Nächste Woche werden die Zwischenräume noch mit Lehm aufgefüllt und fertig ist das Embo.




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