Das Jahr 2014 steht in vielen Ländern des südlichen Afrikas unter dem Stern von Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. So auch in Südafrika und Namibia. In Namibia ist das Ergebnis der Wahl des Präsidenten schon jetzt bekannt, da es Namibia faktisch nur eine bedeutende Partei gibt, die SWAPO, die gewinnen wird und den Präsidenten bestimmen darf. Der Kandidat ist schon vor über einem Jahr durch die Parteileitung bestimmt worden. Ohne Zweifel, er wird mangels Alternativen gewählt werden.
Auch wir spüren, dass bald gewählt wird. Denn nun laufen die Vorbereitungen der Wahl mit dem Ziel eine möglichst grosse Wahlbeteiligung ausweisen zu können. Wähler/innen müssen sich registrieren lassen und um diese in den abgelegenen Gebieten zu erreichen, ist eine grosse Logistik notwendig. In Durchsagen im Radio werden Orte und Zeiten für die Registrierung durchgegeben, Autos der verschiedenen Ministerien werden abgezogen und Staatspersonal angeheuert, die zusätzlich zu seinem Lohn noch dazuverdienen kann, wenn sie bei der Registrierung mithelfen. An den Schulen stehen plötzlich Erwachsene Leute Schlange um sich registrieren zu lassen, und die Schüler/innen werden nach Hause geschickt. Diese Wahlen scheinen Ressourcen abzuzweigen, welche dann anderswo wieder fehlen.
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| In unserem Garten macht sich die Regenzeit bemerkbar. Der Blütenträger dieser Pflanze ist ca. 4 Meter gewachsen in unserer Abwesenheit. Wie haben wir gestaunt! |

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