Thursday, 9 October 2014

Bigler Schwaflis auf Besuch


Heute schreibe ich (Lissa Bigler) diesen Bericht.

Als wir zu Sibylle und Christian fuhren, freuten wir uns schon im Voraus auf den grossen Sandkasten (Garten). Kaum hatte Ken den Garten gesehen, schlüpfte er schon in die Rolle eines Erdmännchens. Er grub und grub. Mittlerweile ist das Loch schon 1 Meter 40 cm tief, und wir konnten uns locker drin verstecken. Fast jeden morgen fingen wir dort drin jede Menge Tiere. Einmal einen Frosch und einmal eine Eidechse. Moses hat uns dann geholfen, die Tiere rauszuholen.

Am letzten Sonntag als es fast 40 Grad heiss war, gingen wir in ein Restaurant an den Kavango Fluss Abend essen. Glücklicherweise hatte das Restaurant einen mega coolen Pool. Ich und Ken probierten dort verschiedene super tolle Sprünge aus. Beim Abendessen war ich empört, dass Papa den Hamburger mit dem Besteck gegessen hat und nicht auf afrikanische Art mit den Händen. Wir haben gesehen, wie Fischer mit dem Boot rausgefahren sind und wie mehrere Familien mit dem Moskitonetz gefischt haben. Auch da hatte es wieder einen wunderbaren Sandberg. Wir fanden es eine tolle Idee dort Tunnel zu graben.




Zu sechst fuhren wir zum Mahango Park, wo Ken, Sibylle, Christian und ich draussen in der Natur campierten. Mama und Papa nahmen die einfache Variante und schliefen im Luxuszelt. Man konnte von der Lodge aus auf einem Boot zu einer Sandbank fahren, vorbei an vielen Vögeln und jede Menge Hippos. Dort bei den Popafalls durfte jeder ein Getränk aussuchen und den Sonnenuntergang bestaunen. 

Auf der Sandbank entdeckten wir dann ein sehr exotisches Tier. Es grinste uns an und sah wie ein Elch mit Riesenohren aus. Wir wissen nicht, woher es gekommen ist. Wir haben es dann mit nach Hause ins Zelt genommen, wo es dann mit uns geschlafen hat. Auf der Hinfahrt fuhren wir neben einem Boot zwischen den Felsen hindurch, die zum Teil aus dem Fluss ragten aber manchmal auch unter Wasser waren. Der Kapitän des anderen Bootes wusste nicht genau, wo die Felsen im Wasser waren und fuhr voll auf einem Felsen auf. Es brauchte dann seine Zeit bis das Boot wieder weiterfahren konnte und sich vom Felsen lösen konnte. Glücklicherweise wurde das Boot nicht weiter beschädigt.


Unterwegs stritt Papa mit mir darüber, wer mit der Kamera Fotos machen darf. Am Schluss haben wir eine faire Entscheidung getroffen und uns abgewechselt. Komischerweise sind die meisten guten Fotos nur von mir. Ich bin der Meinung, dass mir das Fotografieren mein japanischer Grossvater in die Gene gelegt hat.  Sein Beruf ist Fotograf. Als er diesen Sommer bei uns auf Besuch war, machte er mit einer ganz einfachen Kamera umwerfende Fotos. Von ihm habe ich viel gelernt. Hier seht ihr den Beweis. Ein Eisvogel (Kingfisher), der gerade seinen Namen verteidigt und einen grossen Fisch verschlingt. 

Alle zusammen in einem Auto fuhren wir in den Mahango Nationalpark. Als wir das erste Impala sahen, hielten wir es für eine Sensation. Aber am Abend achteten wir gar nicht mehr weiter darauf, weil es nur so wimmelte von ihnen. Später sahen wir dann eine Zebraherde mit ein paar Warzenschweinen. Wir fuhren gemütlich so dahin als plötzlich Christian ausrief: Elefanten!! Papa machte eine Vollbremsung und links von uns, keine 10 Meter von uns entfernt sahen wir die ersten freien Elefanten in unserem Leben. Sie knickten ganze Büsche und kleinere Bäume um und frassen sich durch das Unterholz. Weiter vorne sahen wir einen ganzen Baum, der sich von der einen Seite auf die andere wiegte. Da wussten wir, dass da noch einer sein muss. Und wie: Dieser Elefant war viel grösser als die anderen zwei. Wahrscheinlich war das die Mutter der beiden Jungtiere.

Als wir auf dem Weg zum Fluss fuhren, sahen wir auf der Ebene viele Büffel und Impalas. Dort grasten auch noch ein paar Hippos und das mitten am Tag, was sehr ungewöhnlich ist, wie uns Christian erklärte. 

Gegen den Abend sahen wir dann den Höhepunkt des Ausfluges: Zwei Elefantenherden. Sie wirkten sehr mächtig und stark. 

Etwas, das mir auch sehr gefiel, waren die vielen phantastischen Vögel. Beim Rückweg zu unserem Zeltplatz sahen wir den allerschönsten Vogel, den ich je gesehen habe. Er sass auf einem Ast und posierte vor der Kamera. Er schien sich gar nicht an uns zu stören. Im Buch haben wir dann gelesen, dass es ein Bienenfresser ist.

Zum Schluss haben wir ein paar Fotos ausgewählt, welche uns beim Zeltaufbauen und im Zelt zeigen. Der Pool war nicht nur für uns Kinder ein Riesenspass. Auch die anderen haben sich gerne darin abgekühlt und darin geplantscht.











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