von Christian
Morgen fahren wir für 2 Wochen in die Ferien in die Region Kunene. Wir freuen uns riesig darauf und hoffen, dass wir Menschen vom Stamm der Himba antreffen werden und Wüstenelefanten beobachten können. Während den nächsten 2 Wochen werden wir das Werkzeug weglegen und hoffen, dass unser Auto keine Panne hat.
Ganz anders als die Arbeiter in der Holzkooperative im Bild unten. Sie werden ab Montag wieder bei der Arbeit sein, nachdem sie den Tag der Arbeit, den 1. Mai gefeiert haben.
Unser Gärtner Moses fragte mich gestern, ob ich ihm eine Türe vom Baufachhandel zu seinem neuen Haus mit dem Auto transportieren könne. Ich war einverstanden und so fuhren wir zum Built-it Geschäft. Doch schnell wurde klar, dass die Qualität der Türen mager und die Preise hoch sind und er das Geld dafür gar nicht hat. Zudem passte keine Türe in sein etwas niedriges Häuschen, was wir fest stellten, nachdem wir die Türöffnung gemessen hatten. Kurzentschlossen fuhren wir zur besagten Holzkooperative und liessen uns beraten. Bald bestellten wir eine massgeschneiderte massive Holztüre, für die wir einen Preis aushandelten, der nicht höher lag, als die Massenware beim Baugeschäft. Schon heute Nachmittag konnten wir sie abholen und es musste nur noch die Türfallen und das Schloss befestigt werden. Moses beobachtete die Arbeiter fasziniert bei der Arbeit und erkundigte sich noch eifrig über die Ausbildung zum Schreiner. Er erfuhr, dass es in Rundu ein Ausbildungsstätte gibt, über deren Möglichkeiten er sich nun informieren will. Vielleicht tut sich da eine Türe mit Zukunftsperspektive für ihn auf?

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