von Christian
Viele von euch
haben inzwischen unseren Rundbrief (link) erhalten. Darin halten wir Rückschau auf unsere
Einsätze. In diesem Blog möchten wir die von einigen gestellte Frage
beantworten, wie es uns momentan so ergeht und was wir so danach planen.

Je näher der
nahende Abschluss unseres Aufenthalt kommt, desto schneller scheint die Zeit zu
verrinnen. Ich ertappe mich dabei, dass ich mir immer wieder sage, dass das nun
vielleicht der letzte Besuch dieser oder jener Schule mit ihren Leuten war und dass
wir hier und dort das letzte Mal waren. Die Wochenenden sind inzwischen schon
fast schweizerisch verplant mit Ausflügen, Aktivitäten mit Freunden und
ähnlichem. Dieses Wochenende zum Beispiel backte Sibylle zusammen mit Bea, Albert und Eric Weihnachtsguetsli (siehe Bilder), währen ich für das leibliche Wohl in fester und flüssiger Form
verantwortlich war. Die Aktion wurde vom ersten heftigen Regen seit Mai 2015
begleitet, was der Aktivität eine vorweihnachtliche Atmosphäre verlieh. In diesem Jahr werden wir das erste Mal Weihnachten in Rundu verbringen.
In den anderen Jahren waren wir jeweils in Südafrika respektive Namibia auf Reisen. Nun freuen wir uns darauf, diese Zeit mal in Rundu zu sein, auch wenn wir von anderen gehört haben, dass dann wenig los sein wird.

Ende Januar müssen wir Namibia verlassen, da unser Arbeitsvisum am 31.01.2016 ausläuft. Da wir aber bis Mitte Januar in unseren Einsätzen arbeiten werden und bis am Schluss noch unseren Haushalt auflösen müssen, bleibt vorher wenig Zeit für eine Reise. Diese möchten wir uns im Anschluss, im Februar 2016, gönnen. Sie wird uns zuerst nach Botswana (Maun) führen, damit wir anfangs Februar an der Ostgrenze von Namibia ein Touristenvisum für die Wieder- Einreise beantragen können. Nach einem kurzen Abstecher zum Koordinationsbüro von Interteam in Windhoek, wo wir unser Gepäck lagern werden, geht unsere Reise weiter. Wir möchten nochmals ein paar kühle Tage in Swakobmund verbringen und einen weiteren Abstecher in die Namibwüste machen. Von da reisen wir dann langsam mit spontanen Abstechern bis an den Orange River an die Südgrenze von Namibia. Da es dort im Februar vermutlich ziemlich heiss sein wird, werden wir auf dem Rückweg nochmals Halt in Lüderitz am Meer machen um uns an der kühlen Benguela-Strömung abzukühlen. Danach geht unsere Reise in Windhoek zu Ende, wo wir wenn alles klappt, unser Auto dem potentiellen Käufer (oder der Käuferin) übergeben, bevor wir zurück in die Schweiz fliegen. Die Ankunft in Zürich ist am Samstag Vormittag, 27. Februar 2016 geplant.

Wir sind froh,
dass wir die ersten Tage bei meinen Eltern und auch meinem Bruder Markus verbringen
dürfen, bevor wir den Umzug in unsere Wohnung in Luzern in Angriff nehmen. Ja,
ihr hört richtig: Wir haben schon eine Wohnung an der Maihofmatte 20, in Luzern
gemietet. Sie ist zwar klein und der Vertag befristet bis Ende Februar 2017, dafür aber ist sie sehr günstig und schön am Rotsee gelegen. Von dort aus werden wir unser
weiteres Leben planen und uns wieder in der Schweiz zu resozialisieren. Wir freuen uns jetzt schon, Freundschaften wieder aufleben zu lassen und regen Kontakt zur Familie und Bekannten zu pflegen. Vermutlich werden wir beide nach ein paar Wochen temporäre
Arbeitsstellen annehmen, bevor wir uns endgültig (in meinem Fall anfangs
Schuljahr) für eine feste Anstellung bewerben werden. Natürlich machen wir uns
schon jetzt ab und zu Gedanken, welche Stellen uns interessieren würden, und
wir machen uns mit Stelleninseraten vertraut. Doch irgendwie scheint diese Welt
doch noch ziemlich weit weg zu sein.
Nun muss ich
hier etwas abrupt aufhören, denn es gilt die ersten Weihnachtsguetsli zu verköstigen.
Än Guetä
allerseits.
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