von Christian
Die Fussballweltmeisterschaft beherrscht die globalisierte Welt; das ist auch im Norden von Namibia nicht anders. Beim Einkaufen wird man von einer Horde fussball-begeisterter Verkäuferinnen und Verkäufer in die richtige Stimmung versetzt. Erstaunlicherweise sind es aber nicht nur die afrikanischen Mannschaften die die Fans in Schwingung bringen, sondern auch auch Länder mit Spielern mit afrikanischer Vergangenheit. Ganz hoch im Kurs steht Italien und dies natürlich wegen super Mario Balotelli. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen wissen, was an der WM läuft auch wenn die wenigsten ein TV-Gerät besitzen.
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| Das erlösnende 2:1 gegen Ecuador ist gefallen. |
Die Spiele der Schweiz verfolgen wir bei Barbara und Hansjörg, welche ein Fernsehgerät besitzen. Da versammelt sich jeweils die ganze INTERTEAM-Gemeinde.
So werden die Spiele sozusagen zu einer Art Public Viewing Ereignis, was sowieso viel lustiger ist. Jede Szene wird kommentiert und die wenigen Tore bejubelt als gäbe es kein Morgen.
Auch wenn die Schweiz am nächsten Mittwoch ausscheiden sollte, bleibt die Erinnerung an emotionale Abende, die eine willkommene Abwechslung der sonst eher unterhaltungsarmen Abende bieten. Falls sich afrikanische Mannschaften für die weitere Phase qualifizieren sollten, werden wir das eine oder andere sicherlich auch mal auswärts in einer Bar (Shabeen) schauen und sehen wie da die Post abgeht.


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