Da wir uns nicht entscheiden konnten, worüber wir dieses Wochenende berichten wollen, lassen wir Bilder der vergangenen Fotos sprechen.
Als wir letzten Samstag Abend bei ca. 12 Grad in unserem Wohnzimmer sassen, weil der Winter seinem Namen so richtig gerecht wurde und sich die Aussentemperatur nachts dem Gefrierpunkt näherte, erinnerten wir uns an das Gerber Fondue, das uns Ursi und Moni aus der Schweiz mitgebrachten hatten. Kurzentschlossen luden wir Urs Häusermann von Interteam dazu ein und verbrachten einen herrlich, gemütlichen Abend.
Sibylle hielt letzte Woche auf den Abteilungen des Spitals einige Weiterbildungen zu Pflegethemen, Pflegeverrichtungen und Krankheitsbilder. Sie koordiniert die Weiterbildungen zusammen mit den Stationsleitungen, welche darauf achteten, dass sie dann statt finden, wenn nicht gerade Hochbetrieb herrschte. Das führte dazu, dass sie einen einstündigen Block zum Thema EKG und Herzkrankheiten auf der Intensivstation frühmorgens um 6 Uhr beginnen musste. Doch schienen die Pflegenden schon hellwach zu sein. Weiterführende Sequenzen werden nun wöchentlich statt finden.
Ich arbeitete in der zweiten Wochenhälfte bei einer Primarschule in der Nähe von Rundu und half der neuen Schulleiterin bei der Administration und Planung und leitete einen kleinen Workshop an dem herausgeschält wurde, welche Ziele sich die Lehrpersonen für die nächste Zeit setzen wollten. Daneben unterrichtete ich jeden Tag in einer Klasse English (u.a. in einer 4. Klasse mit 50 Schüler/innen) was grossen Spass machten, weil die Schüler/innen unglaublich wissbegierig sind und mit grosser Hingabe lernen wollen. Für mich stellte der Unterricht eine willkommene Abwechslung dar, da ich mir passende Methoden für die ungewohnt kleinen Schüler/innen überlegen musste ;-). Am letzten Tag führte mir eine Schülergruppe einen kleinen Tanz auf, den sie am Kulturanlass der Schulen im Bezirk vorzeigen wollen.
Gestern Abend wurden wir von Lea und Heinz auf eine Bootsfahrt 10 km von Rundu eingeladen, da sie in einer Woche von Rundu Abschied nehmen und sich auf den Weg nach Hause machen. Heinz arbeitete im Bildungsministerium als Informatiker und Lea als Physiotherapeutin im Spital von Rundu.
Auf der Bootsfahrt begegneten wir am Flussufer vielen Frauen und Kindern die sich oder Wäsche wuschen und Wasser holten. Daneben begegneten wir vielen Männern, die auf ihrem Einbaum am Flussufer fischten. Und wir hatten Glück, dass wir zwei grosse Krokodile sahen (2-3 Meter), die träge am Flussufer ruhten.
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