Dieser Blog steht ganz im Zeichen unseres Familienbesuches. Nico und Tim haben die Bilder ausgesucht und uns den Text diktiert.
An diesem Abend habe ich (Nico) und Tim im Garten von Sibylle und Christian Rugby gespielt. Wir sahen aus wie ein gebratenes Schnitzel; wie frisch paniert und knacke braun. Und wir mussten danach 10 Minuten duschen bis der ganze Sand abgespült war. Das Rugbyspiel war ziemlich hart und es gab manchmal Tränen bei uns.
Mein (Nicos) langersehnter Traum ging am Dienstag Abend in Erfüllung; Ich habe mit schwarzen Kindern Fussball gespielt und das war ein ganz besonderes Erlebnis. Ich habe gesehen, was der Unterschied ist von einem Sandplatz und einem Rasenplatz. Der Sand war sehr tief und es war super anstrengend darin zu spielen. Der Ball springt dir viel weg und man braucht sehr viel Ballgefühl um den Ball zu führen. Die Kinder von hier haben uns fast einen Herzinfarkt gebracht. Sie waren brutal schnell im Sand und ich (Tim) war der Jüngste und wegen dem war es am härtesten für mich. Aber der grössere Bruder hat mehr gelitten als der Kleinere, weil er kein Wasser dabei hatte und es noch immer sehr heiss war.
Das sind die Kinder, die mit uns gespielt haben. Moses war auch dabei und er ist ein Topspieler. Er hat meinem Vater ein Tunellogoal geschoben. Die Kinder kamen am nächsten Tag beim Haus von Sibylle und Christian vorbei und fragten mich, ob ich mit ihnen Fussball spielen komme. Leider hat es nicht geklappt, weil wir schwimmen gingen.
Einen Tag später machten wir einen Ausflug zu einer Lodge mit einem Campingplatz. Wir haben zusammen mit Sibylle und Christian in einem Hammerzelt geschlafen. Und nachts haben wir die schönen Gesänge der Hypos anhören dürfen. Sie haben tiefe und laute Töne abgegeben. Und im Zelt hat uns Christian eine Gutnachtgeschichte von zwei grossen und dicken Hypos erzählt. Von Onkel Fritz und Tante Josephine. Am Abend haben wir eine Bootsfahrt gemacht und von nahem das Babykrokodil auf dem Bild gesehen. Und wir haben ganz viele Hypos gesehen, die laut geschnauft haben.
Sie haben die riesigen Mäuler aufgerissen um Gott zu
zeigen, dass sie keinen Fisch gegessen haben. Am Ende der Bootsfahrt haben wir einen schönen Sonnenuntergang beobachten können. Auf einer Insel bei einem Miniwasserfall, den Poppafällen, durften wir aus dem Boot aussteigen und ein Getränk schnappen. Die Sonne war richtig orange Rot und so etwas sieht man zuhause in der Schweiz nicht. Die kleine Insel bestand aus ganz feinem weissen Sand und meine Schuhe waren voller Sand am Schluss.
Dieser kleine Junge heisst James. Wir haben bei seinem Vater Tonlampen und Tiere aus Ton gekauft. Wir durften sehen, wie er eine Lampe aus Ton töpfert. Diese Lampen muss er für eine Lodge machen, die 25 davon bestellte. Während Christian und meine Eltern die Sachen gekauft haben, haben Tim und ich mit James gespielt. Wir haben mit ihm Fussball gespielt und den Ball hin und her geworfen. Einmal ist er hingefallen und dann hat er gelacht und ist wieder aufgestanden. James ist ein ganz herziger Junge. Als wir gegangen sind, hat er geweint. Morgen werde ich ihm einen Ball schenken, wenn wir bei ihm vorbeifahren, damit er immer Fussball spielen kann.
Und hier seht ihr Tim und mich einen spektakulären Konfu-Sprung auf der Insel bei den Poppafällen ausführen. Tim sieht sehr lustig mit seiner Grimasse aus.
Hallo Omama, ich hoffe, du liest den Blog und siehst was wir erlebt haben.
Liebe Grüsse Nico und Tim
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