Unser Abschied von Rundu wollten wir ganz
bewusst dem Fluss Kavango widmen. So beschlossen wir, bis zur Grenze
von Botswana auf der Naturstrasse entlang dem Kavango zu fahren, damit wir die Impressionen des Lebens am
Kavango nochmals so richtig geniessen konnten.
So starteten wir bei strahlendstem
Sonnenschein in Rundu, nach einem letzten traditionellen Mittagessen im Restaurant Kalimba mit
unseren Freunden. Es war nicht leicht, so gute Menschen zu verlassen, denn in den drei Jahren sind uns Albert und Dani ans Herz gewachsen. Mit Anni und Heinz von Interteam haben wir sehr viele Erlebnisse geteilt, Ferien verbracht und uns auch immer wieder intensiv ausgetauscht. Solche Freundschaften sind einfach unbezahlbar!!!
Nun ging es entlang des Kavangos bis nach Mukuku, wo uns bereits Hannes und Ansie erwarteten. Unterwegs sahen wir immer wieder Frauen, die die Felder hackten, da der lang ersehnte Regen endlich gekommen ist und der Mais oder Mahangu viel Pflege benötigen. Da der Fluss auch oft die einzige oder nächste Wasserquelle für die Einheimischen ist, gehört das Bild der wassertragenden Frauen zum Alltag.
Eine kleine aber wunderbare Szene war auch die einer ersten Klasse, die gerade die Schule beendete. Als sie uns sahen haben uns alle zum Abschied zu gewunken und uns laut hinterher gerufen und gelacht. Leider ist das Kinderlachen auf dem Foto nicht hörbar….
Mit Ansie und Hannes durften wir einen
letzten, wunderschönen Abend inklusiv Bootsfahrt verbringen. So kamen wir dem Leben am Fluss nochmals sehr nahe und wurden sogar mit einem schwimmenden Krokodil belohnt. Christian und Hannes konnten sich nochmals so richtig in der Vogelbestimmung üben, welche aus und auf dem Fluss ihr Futter holten und ihre Runden drehten.
Am anderen Morgen
wurden wir von den Vögeln geweckt und schon ging es weiter bis nach Divundu,
genauer gesagt zur Mahangu-Lodge, wo wir unsere letzte Nacht im Norden von
Namibia verbrachten. Nochmals konnten wir beim Einschlafen dem Hippo-Gegrunze, dem Schreien der Seeadler, dem Geblöke der Böcke und dem Geschnatter der Enten lauschen. Das war einfach ein unvergessliches Tierkonzert zu unserem Abschied.
Christian wollte es sich nicht nehmen lassen,
nochmals eine letzte Fahrt durch den Mahangu-Park zu machen in der Hoffnung,
nochmals einen Elefanten zu sehen. Wir sahen am anderen Morgen sehr viele Tiere, der
Elefant ist aber wohl kein Frühaufsteher. Trotzdem, es war wunderschön die Tiere beim Grasen zu beobachten und den Tag zu starten. Speziell, da der Park nun mit einem saftigen Grün gesegnet ist.
Nach diesem kleinen Abstecher über den Mahangu-Park haben wir nun Namibia verlassen. Der Kavango endet ja bekanntlich im Okavanga-Delta, welches in Shakawe (Botswana) das erste Mal sichtbar wurde.
Nun verbringen wir zwei Nächte in Maun, wo wir heute den autofreien Tag geniessen. Auch heftige Regenschauer konnten uns nicht abhalten unser Zelt aufzustellen im Wissen, dass wir die Annehmlichkeiten der Lodge, wie Swimmingpool, gedeckte Terrasse und Wifi nutzen können.
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