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| abendliches Kochen am Feuer auf einem der fantastischen Campingplätze in Namibia |
| Anfänger auf einem 4x4 Trail |
| Radprofi vor imposanter Kulisse |
Rundu State Hospital:
"Liefert uns Zahlen, wie könnt ihr uns sonst beweisen, dass ihr mehr Stellen benötigt." Ein Satz, den wir alle wohl nur zu gut kennen. Die Direktorin äusserte ihn während eines Reports. Dies ist jedoch gar nicht so einfach in einem Spital, wo die Datenerfassung und -verarbeitung nur spärlich mit dem Computer gemacht wird. Wir haben wohl seit einem Jahr einige Computer um die Laborresultate der Patienten abzurufen, bis anhin ist dieser jedoch nicht angeschlossen und es scheint sich auch niemand darum zu kümmern. So müssen die Abteilungen weiterhin selber besorgt sein, dass jemand im Labor die Resultate holt und auf die Abteilungen verteilt. Dieses System hatte schon dazu geführt, dass kritische Resultate zu spät erkannt wurden, um adäquat handeln zu können.
Ich habe noch nie erlebt, dass auf Forderung von Organisationen (Ministry of Health; WHO; UNICEF; USAID; EU; CDC; Global Fund usw), so viele verschiedene Daten (oft Krankheiten) gesammelt und für statistische Zwecke verarbeitet werden. Diese Daten werden meistens manuell auf sehr ausführlichen und komplexen Fragebögen erfasst und nachher von einer Person zusammengetragen, ausgewertet und weitergeleitet. Oft höre ich auch von den Pflegenden, dass vor lauter Datenerfassung und Studien die Zeit für die Pflege von Patienten fehlt, was ich nachvollziehen kann.
Doch leider fehlt nach wie vor ein einheitliches Programm und die Vernetzung der einzelnen Spitäler, um zum Beispiel eine korrekte Datenerfassung der Patienten und mögliche Stellenberechnungen, Bettenauslastung usw zu machen.
So habe ich in meiner ersten Woche begonnen, die fehlende Statistik über die Bettenauslastung und behandelten Patienten der verschiedenen Abteilungen (inklusive Notfall und ambulante Dienste) zu erstellen. Hier ein paar eindrückliche Zahlen für unser Spital mit 330 Betten und 400 Angestellten (Total aller Angestellten!):
- Pro Tag werden durchschnittlich auf dem Notfall und in der ambulanter Klinik (ohne Aidsklinik) zwischen 250 und 350 Patienten betreut.
- Pro Tag behandelt ein Zahnarzt zwischen 30 und 45 Patienten
- Pro Tag hat behandelt ein Augenarzt zwischen 20 und 45 Patienten
- Pro Tag gibt es im Rundu State Hospital zwischen 10 und 22 Geburten
Noch eine Anekdote zu den Geburten: Als wir die Geburtenabteilung besuchten, sagte eine Managerin zu mir: "Ja, wir Kavangos haben starke und zeugungstarke Männer." Was mich zur Antwort verleitete: "oder sie sind sich den Umgang mit Kondomen noch immer nicht gewohnt."
Mein nächstes Projekt wird sein, das Departement der Weiterbildung meiner Nachfolgerin zu übergeben, sodass ich ein bisschen mehr Zeit habe, den Verantwortlichen für Infektionskontrolle zu unterstützen.
Management des Ncuncuni Circuits
Erst nächsten Mittwoch erfolgt nach den langen Sommerferien der Schulbeginn, sodass ich letzte Woche genügend Zeit hatte mit der Inspektorin, Frau Hausiku, zusammen zu arbeiten. Zuerst ging es darum die nationalen Prüfungsergebnisse der Schüler/innen der 10. Klasse des Bezirks auszuwerten und dabei festzustellen, dass die insgesamt 5 Sekundarschulen unseres Bezirks wiederum überdurchschnittlich gute Resultate erbracht hatten, was mich gefreut hat.
Danach nahmen wir uns Zeit eine Jahresplanung aufzusetzen und die nächsten Wochen detailliert zu planen.
Am Mittwoch wurden die Inspektorinnen und Inspektoren zu einer Sitzung eingeladen, welche der neue Erziehungsdirektor des Kantons Kavango einberufen hatte. Die Stelle war ein halbes Jahr vakant, nachdem der letzte Direktor letzten Juli in Pension ging. Frau Hausiku und ich waren uns während und nach der Sitzung einig, dass der neue Direktor sehr klare Vorstellungen mitbringt, Verbesserungen im Management der Region umzusetzen. Eine erste Folge war, dass er von den Inspektoren ab sofort eine monatliche Planung einfordert und versucht die Benutzung von staatlichen Mitteln (Autoflotte, Schulmaterialien, Bau von Infrastruktur) besser unter Kontrolle zu halten. In einem Schritt rief er deshalb die verschiedenen Abteilungen für Sitzungen zu sich, um ihnen seine Erwartungen und Ziele klarzumachen.
Für mich war das nach anfänglichen Startschwierigkeiten (anhaltender Ferienmodus, schwülheisse Hitze) ein sehr fruchtbarer und erfreulicher Jahresbeginn.
Erst nächsten Mittwoch erfolgt nach den langen Sommerferien der Schulbeginn, sodass ich letzte Woche genügend Zeit hatte mit der Inspektorin, Frau Hausiku, zusammen zu arbeiten. Zuerst ging es darum die nationalen Prüfungsergebnisse der Schüler/innen der 10. Klasse des Bezirks auszuwerten und dabei festzustellen, dass die insgesamt 5 Sekundarschulen unseres Bezirks wiederum überdurchschnittlich gute Resultate erbracht hatten, was mich gefreut hat.
Danach nahmen wir uns Zeit eine Jahresplanung aufzusetzen und die nächsten Wochen detailliert zu planen.
Am Mittwoch wurden die Inspektorinnen und Inspektoren zu einer Sitzung eingeladen, welche der neue Erziehungsdirektor des Kantons Kavango einberufen hatte. Die Stelle war ein halbes Jahr vakant, nachdem der letzte Direktor letzten Juli in Pension ging. Frau Hausiku und ich waren uns während und nach der Sitzung einig, dass der neue Direktor sehr klare Vorstellungen mitbringt, Verbesserungen im Management der Region umzusetzen. Eine erste Folge war, dass er von den Inspektoren ab sofort eine monatliche Planung einfordert und versucht die Benutzung von staatlichen Mitteln (Autoflotte, Schulmaterialien, Bau von Infrastruktur) besser unter Kontrolle zu halten. In einem Schritt rief er deshalb die verschiedenen Abteilungen für Sitzungen zu sich, um ihnen seine Erwartungen und Ziele klarzumachen.
Für mich war das nach anfänglichen Startschwierigkeiten (anhaltender Ferienmodus, schwülheisse Hitze) ein sehr fruchtbarer und erfreulicher Jahresbeginn.

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