| Das Spielerfoto |
Tim und ich (Nico) wollten unbedingt nochmals nach Namibia
kommen, weil uns die Menschen in Rundu so beeindruckt haben. Nach zwei
Wochen Reise sind wir endlich bei Sibylle und Christian angekommen. Und
natürlich war das Thema Nummer 1: Fussball. Unsere letztjährigen Kollegen
haben Moses gefragt, wann wir wieder kommen, um mit ihnen Fussball zu spielen.
Am Montag war es dann schon soweit: Wir haben uns mit 8 Jungs in unserem Alter
zusammen mit Moses und den Senioren (Urs und Christian) getroffen. Das
Fussballfeld war eher ein Sandhaufen mit vielen Dornen, als ein Fussballplatz.
Da zu spielen war extrem anstrengend, aber es hat viel Spass gemacht. Bei den Spielen habe ich noch meine Freunde Dany und Bonga kennen gelernt.
Von Tim
Im Mbunza Living Museum kam am Schluss das grosse Highlight. Wir durften ein Messer bauen. Ich beschreibe, wie es gebaut wird.
1. Man hält einen stumpfen Eisenstab ins Feuer, damit das Eisen weich wird.
2. Man klopft das weiche Eisen mit einem Hammer.
4. Man nimmt einen glühend heissen Stab und drückt ihn in
ein rundes Holz, das nachher der Griff wird.
5. Um die Klinge mit dem Griff zu verbinden, wird eine
spezielle Rinde in das noch heisse Loch im Griff gesteckt. Die Rinde schmilzt
und wird hart wie Teer. Nun klebt die Klinge im Griff.
6. Am Schluss brennt man die schöne Verzierung in den Griff
mit einem heissen Stab.
| So sehen die fertigen Messer aus. |
Im Living Museum habe ich einen Pfeilbogen gekauft. Am
nächsten Tag schoss ich den Pfeil im Garten von Sibylle und Christian ab. Ich
suchte den Pfeil lange bis ich ihn in einem Kaktus fand, wo er feststeckte. Das
zeigt, dass der Pfeil sehr weit kommt und sehr gut ist, wenn man damit Vögel
und Springböcke jagt.
Von Nico
| Das Zimmer einer 2. Klasse |
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| Der Pfeil steckt im Kaktus. |
Wir durften am Donnerstag mit Christian eine Schule in der
Nähe von Rundu besuchen. Wir haben drei Klassen besucht. Zuerst habe ich mich
(auch Tim) auf English vorgestellt. Ein paar mutige Zweitklässler probierten
sich auch vorzustellen. Es war schwierig für sie, weil sie sich das nicht
gewöhnt sind und English auch nicht ihre Muttersprache ist. Die Schüler/innen haben
mich angestarrt, wie wenn ich vom Mars komme. Aber es war beeindruckend, wie
sie die Stühle geteilt haben. Am Schluss haben wir der Lehrerin noch drei Farbstiftschachteln
geschenkt für die Kinder. Dieser Schulbesuch wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Toller Bericht! Ich habe auch mit Schülerinnen und Schüler aus Rundu Fussball gespielt und kann die Anstrengung und den riesen Spass nur bestätigen! An Tim: Cool, dass du so eine genau Anleitung zu deinem selbst gebauten Messer geschrieben hast! Vielleicht kann es ja jemand mal in der Schweiz ausprobieren:D
ReplyDeleteLg.